Markentrends: Agil bleiben!

Unabhängig davon, ob Unternehmen auf bewährte Instrumente oder die allerneusten Tools setzen, haben Entscheider in Unternehmen auch 2016 hauptsächlich eine Herausforderung zu bewältigen: Agil zu bleiben. Unternehmen und Marken müssen sich einerseits neu erfinden, um relevant zu sein. Andererseits müssen sie sich und ihren Werten treu bleiben. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Landor Associates.

Konsumenten werden mehr denn je nach authentischen Interaktionen mit Marken verlangen. Verbraucher reagieren zunehmend auf intelligentes Storytelling sowie vernetzte Produkte und Services, die auf beispiellose Weise in das tägliche Leben eingebunden sind. Zu den Key-Trends zählen unter anderem das Revival realer Stores, Multichannel und multisensorische Markenerlebnisse.

Der Siegeszug des Online-Shoppings sorgte für Prophezeiungen, der E-Commerce werde den stationären Handel gänzlich verdrängen. Die Konsumenten besinnen sich aber zunehmend auf den persönlichen Austausch mit Menschen in realen Geschäften. Die Unternehmen reagieren, indem sie stationäre Formate entwickeln, die den Service eines physischen Geschäftes mit der Flexibilität und Kundenorientierung eines digitalen Stores kombinieren. Ein Beispiel: Die Amazon-Stores.

Amazon

Am besten wird Kundenbindung denjenigen Händlern gelingen, die sowohl online als auch offline aktiv sind.

Aufmerksamkeitsstarke Slogans und Werbekampagnen wirken nicht mehr ausreichend. Verbraucher interessieren sich aber immer mehr dafür, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter behandeln und wie das Verhalten als Arbeitgeber ist. Unternehmen werden zunehmend darum bemüht sein, aus ihren Mitarbeitern Markenbotschafter zu machen.

Das Leben wird immer schneller und Konsumenten fordern zunehmend nahtlose und zeitnahe Serviceleistungen und Markenerlebnisse.

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Unternehmen müssen Wege finden, um ihre Services noch schneller – und in unserer globalen Welt auch über Ländergrenzen hinweg – anbieten zu können. Internationale Telefon-Flatrates und günstiges Datenroaming werden diese Forderungen verstärken. Gute Beispiele: Starbucks bietet seinen Kunden an, den Kaffee von unterwegs vorzubestellen. Damit erübrigen sich Wartezeiten. Netflix bietet seinen Streaming-Service seinen Kunden seit einigen Tagen weltweit in 190 Ländern an.

Thomas Mavridis

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