Die Vernetzung von Menschen und Dingen als Grundstein für neue Innovationen

Die ubiquitäre Verfügbarkeit und Nutzung des Internets, allen voran den Social Networks hat einen Innovationssprung für Prozesse, Produkte und Servicedienstleistungen ermöglicht, den wir als Social Business bezeichnen. Diese Schnittstelle der Social Networks und dem sogenannten „Internet of Things“ bietet die Grundlage für ganz neue Geschäftsmodelle.

Voraussetzungen

Social Networks bieten den Vorteil, dass sie bereits eine Fülle von Daten über die Nutzer besitzen und außerdem eine Dateninfrastruktur als Basis für Social Business Modelle aller Art bieten. Um solch eine Infrastruktur heutzutage zu errichten wäre ein großer technischer und finanzieller Aufwand nötig, den nur sehr wenige große Unternehmen aufbringen könnten.

Das Ziel des Internet of Things ist, nicht die Menschen, sondern Dinge mit dem Internet zu verknüpfen. Das ist von den heute schon bekannten Anwendungen, die man per App fernsteuern kann, zu unterscheiden. Die Geräte sind zwar auch mit dem Internet verbunden sind, aber ein in sich geschlossenes System. Voraussetzung für das Internet of Things ist aber, dass die Geräte nicht nur je eine einzelne Verbindung zum Netz haben, sondern auch untereinander kommunizieren und so ein offenes System bilden.

Um diese Idee umzusetzen, wäre es nötig, jedem elektrischen Gerät durch spezielle Technologie eine eigene Intelligenz zu geben und damit der gesamten Infrastruktur des Hauses mit Hilfe eines Servers eine Daten- und Kommunikationsstruktur zu verleihen, wie es die Social Networks bei den Menschen machen. Bestes Beispiel hierfür ist schon heute das Smart Home. Es verbindet Geräte des Alltags, die Informationen sammeln und über das Internet austauschen und entsprechend darauf reagieren.

Geschäftsmodelle

Jetzt liegt es an den Unternehmen, neue Geschäftsmodelle auf Basis dieser Voraussetzungen zu schaffen. Wenn man die Ideen der heute bereits vorhandenen Smart Homes weiter denkt, ergeben sich unzählige neue Möglichkeiten. Wenn zum Beispiel eine Glühbirne kurz vor der zu erwartenden Lebensdauer steht, meldet die Lampe nicht nur automatisch, dass die Birne bald gewechselt werden sollte, sondern bestellt mit Hilfe des Internets die passende Birne direkt bei Amazon.

Aber auch für Dienstleistungen bieten sich ganz neue Möglichkeiten, wenn bei größeren Elektrogeräten ein Motor oder eine Pumpe versagt, schickt dieses Gerät automatisch die Informationen an den zuständigen Techniker. Oder sie inseriert sogar auf einer Handwerker- Auktionsplattform, auf der ein Reparaturauftrag an den günstigsten Monteur versteigert wird, und bestellt parallel dazu alle benötigten Ersatzteile im Internet. Diese neuen Möglichkeiten würden dem Nutzer das Leben erheblich erleichtern und ihm helfen mit minimalem Aufwand Zeit und Geld zu sparen.

Man kann also gespannt sein, was das Internet of Things und das Social Business an neuen Chancen und Möglichkeiten für uns bereithalten und wie diese unser Leben beeinflussen und verändern werden. Mit Sicherheit aber kann man sagen, dass es weniger eine Frage der technischen Machbarkeit als eine Frage der Kreativität und des Mutes ist.

Literatur: Social Business. Von Communities und Collaboration. Hg. v. Annabelle Atchison, Thomas Mickeleit und Carsten Rossi. Frankfurter Allgemeine Buch 2014.

Alexander Albiez / Andreas Spindler
Studiengang IN314, 1. Semester
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Campus Ravensburg

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