Social Media im Marketing

73% aller Deutschen nutzen das Internet, und davon sind 74% in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Folgerichtig hat die Mehrheit der Unternehmen Social-Media-Kommunikation in ihre regulären Marketingkommunikationskanäle integriert. Eine Befragung von 3.000 Unternehmen ergab, dass 97% Social Media betreiben und dass es für 87% ein wichtiges Marketing-Mittel ist. Grundsätzlich können mit Social Media alle Bereiche – Werbung, Direktvertrieb, Public Relations, Verkaufsförderung, Personalmanagement – abgedeckt werden.

Facebook ist der Spitzenreiter unter allen Social-Media-Plattformen. 51% aller Deutschen sind angemeldet und sogar 45% nutzen Facebook aktiv. Weltweit gibt es mehr als 1,5 Milliarden aktive Nutzer, wobei sich davon 699 Millionen täglich anmelden. Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten Facebook zu nutzen. Entweder sie richten eine Fanpage ein, über die sie Neuigkeiten direkt an ihre Fans verbreiten können, oder sie gründen eine Gruppe, die offen oder geschlossen sein kann. Eine weitere Möglichkeit ist die Schaltung von Werbeanzeigen, sogenannte Facebook Ads. Facebook eignet sich grundsätzlich für alle Arten des Marketings, besonders jedoch für B2C-Themen.

MinusL-Facebook

Auf dem dritten Platz der beliebtesten deutschen Netzwerke liegt XING mit aktuell rund drei Millionen Unique Visitors. Es ist ein auf rein geschäftliche Themen ausgerichtetes Netzwerk. Nutzer können die Grundfunktionen des Netzwerks zwar kostenfrei nutzen, jedoch sind weite Funktionen wie „Nachrichten versenden“ kostenpflichtig. LinkedIn ist dabei das internationale Vorbild. Die beiden Netzwerke eignen sich aufgrund ihrer geschäftlichen Ausrichtung besonders Für B2B-Themen und HR-Kommunikation.

Twitter hat in Deutschland 3,7 Millionen Unique Nutzer, jedoch wird es nur von rund 100.000 deutschsprachigen Twitterer täglich genutzt. Nichtsdestotrotz ist Twitter besonders für den Bereich Public Relations geeignet, da es auf Twitter viele Multiplikatoren und Meinungsmacher gibt.

Google+ bietet Unternehmen die Möglichkeit Profile anzulegen, denen Fans anschließend folgen können. Man kann aber auch über die „Hang Outs“- Funktion Gruppen-Videochats durchführen.

Die meistbesuchte Videoplattform ist YouTube. Es werden rund vier Milliarden Videos pro Tag angeschaut. Durch die Sharing-Möglichkeit können die Videos auch über Facebook, Twitter und Co. geteilt werden.

Wenn Unternehmen ihre Webpräsenz flexibel gestalten möchten, dann sind Blogs genau das Richtige. Bloggen kann man mit einem Online-Tagebuch vergleichen. In Deutschland wird zwar viel und fleißig gebloggt, jedoch noch viel zu wenig auf Unternehmensebene. Blogs sind empfehlenswert, da sie viel kreativen Freiraum bieten und sich sehr gut in die Gesamtkommunkation integrieren lassen.

Literatur: Social Business. Von Communities und Collaboration. Hg. v. Annabelle Atchison, Thomas Mickeleit und Carsten Rossi. Frankfurter Allgemeine Buch 2014.

Bianca Rimmele / Onur Dogan

Studiengang IN314, 1. Semester
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Campus Ravensburg

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