Dating einfach gemacht – dank Tinder, Lovoo und Badoo

Langweilige Couchabende gehören im 21. Jahrhundert wohl eher der Vergangenheit an. Dank Lovoo, Tinder und Badoo ist es für jedermann möglich, sein Liebesleben spannender zu gestalten. Die Vorurteile, dass nur schüchterne Menschen diese Datingapps benutzen, müssten mittlerweile auch aus dem Weg geräumt sein. Da beispielsweise einer der Gründer von Tinder seine Freundin über diese App kennengelernt hat.

Tinder ist wohl die bekannteste Dating App, entwickelt wurde sie 2012 in den USA von Sean Rad und Justin Mateen. Die Benutzung ist simpel. Angemeldet wird sich über Facebook, die einzelnen Facebook Freunde können jedoch nicht sehen, dass man sich bei Tinder angemeldet hat. Und auch die Tinder-Nutzer sehen nur die gemeinsamen Interessen und Freunde. Selektiert werden die Personen nach dem „Ja-Nein-Prinzip“. Ist jemand an einer Person interessiert, zieht man das Profil auf seinem Smartphone nach links, gefällt einem die Person nicht, nach rechts. Bevor man jedoch mit den Nutzern in Kontakt treten kann, muss beiden jeweils das Profil des anderen gefallen. Ist dies der Fall, können sie durch chatten in direkten Kontakt treten.

Konkurrenz bekam die App durch das Dresdener Unternehmen Lovoo. Das Konzept ähnelt dem von Tinder, jedoch müssen sich die Nutzer nicht zwanghaft über ihren Facebook-Account, sondern können sich auch mit einer Mailadresse anmelden. Desweitern besitzt diese App einen LiveRadar. Bei Tinder kann nur eingestellt werden, in welchem Radius sich der potentielle Dating Kandidat aufhalten soll. Lavoo zeigt durch GPS Personen in einem Umkreis von 150 Metern an, die diese App auf ihrem Handy installiert haben.

Eine weitere Dating-App ist Badoo. Diese wurde von einem russischen Unternehmer bereits im Jahr 2006 entwickelt. Positiv ist anzumerken, dass man bei Badoo neben den Standartinformationen, auch etwas mehr über sich schreiben kann. Badoo steht jedoch oft in der Kritik, da es auf dieser Seite die meisten Scam – also Fakeprofile – gibt. Dies zeigt der folgende Scamreport:

ScamReport

Die Zahlen geben an, wieviele Betrugsfälle von den jeweiligen Börsen gemeldet wurden. Aber auch wie viele Fake- und Locknachrichten eingehen.

Tinder war von den Dating-Apps die komplett kostenlos angeboten wird. Lovoo und Badoo verlangen für besonderen Service Gebühren, wie neue Mitglieder schneller kontaktieren zu können, oder das hervorheben eigener Nachrichten. Nun führt aber auch Tinder eine kostenpflichtige Funktion ein – den „Undo“ Button. Im Falle, dass man ein Profil zu schnell „weggewischt“ hat, kann dies mit der neuen Premiumfunktion rückgängig gemacht werden.

Für alle die gerne eine dieser Dating Apps ausprobieren wollen, sich jedoch nicht sicher sind, welche am besten geeignet ist, könnte dieses Video weiterhelfen.

 

Nikita Probst
Kommunikationswissenschaft
Otto-Friedrich-Universität Bamberg


Nachtrag

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Ein Gedanke zu “Dating einfach gemacht – dank Tinder, Lovoo und Badoo

  1. Pingback: Von kleinen Flirts zu großen Sozialexperimenten mit Tinder & Co. | #mediawandel

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