Unternehmenskultur und Social Media: Was hat sich verändert?

Höhere Bekanntheit, ein besseres Unternehmensimage, eine starke Kommunikation im Markt und auch beim Kunden: all dies sind Vorstellungen, die sich die Unternehmen als Effekt von Social Media wünschen. Möglichst schnell. Möglichst sofort.

Doch funktioniert dies wirklich so einfach?

Die Antwort ist: Nein. Durch den Einsatz von Social Media wird die Unternehmenskultur nicht direkt verändert, sondern die Führungskräfte und Mitarbeiter selbst sind gefragt. Sie müssen aktiv werden und somit den Wandel fördern.

In Bezug auf dieses Thema müssen wir uns noch eine weitere Frage stellen:

Wie hat denn die Unternehmenskultur die Einführung von Social Media vertragen?

Bei der Implementierung der neuen Prozesse und Strukturen ist die Unternehmensführung gefragt. Weniger Machtanspruch durch das so genannte „Open Leadership“. Alle Mitarbeiter sind fähig, Kommentare zur Unternehmensstrategie abzugeben. Das veranlasst viele erst einmal zu einem großen Umgewöhnungsprozess. Aber auch der Rest des Unternehmens muss von gewohnten Abläufen Abschied nehmen und sich auf Neues einlassen.

Ein wichtiger Punkt ist es auch, dass die „alten Hasen“ im Unternehmen nicht ausschließlich darauf bestehen, „den Neuen“ etwas beizubringen, sondern auch bereit sind, sich etwas beibringen zu lassen. Im Gegenzug dazu müssen auch „die Neuen“ den Mut und Willen aufbringen etwas zu lehren, denn die neue Generation ist bereits gut vernetzt und bringt dies automatisch in das Unternehmen mit.

Ja, in der heutigen Zeit ist Social Media wirklich nicht mehr wegzudenken. Deshalb sollte man sich wirklich keine Gedanken darüber machen, ob Social Media die Unternehmenskultur verändert, sondern was zu tun ist, damit Social Media positive Effekte für ein Unternehmen hervorbringt. Die Einführung von Social Media ändert nicht direkt etwas an der Unternehmenskultur, ohne dass die Unternehmung wirklich aktiv wird. Dabei sollte man berücksichtigen, dass dieser Prozess Zeit benötigt, bis Mitarbeiter bereit sind diesen „Wandel“ zu akzeptieren und alte, erlernte Denkmuster ablegen.

Literatur: Social Business. Von Communities und Collaboration. Hg. v. Annabelle Atchison, Thomas Mickeleit und Carsten Rossi. Frankfurter Allgemeine Buch 2014.

Alina Frankenbach / Simone Reck
Studiengang IN 314, 1. Semester, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Campus Ravensburg

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