YouTube – From Broadcast To Broadway

Aufgepasst, denn jetzt wird so manch einer neidisch auf einen Acht-jährigen. Mit einem Jahreseinkommen von bis zu 1,32 Millionen Dollar, heute rund 890.000 Abonnenten und 808 Millionen Videoaufrufen ist der kleine Evan dick im Geschäft und zählt mit zu den 20 weltweiten Bestverdienern auf dem größten Videoportal Youtube. Auf seinem Kanal EvanTubeHD testet er (gelegentlich auch seine Schwester) familienfreundliche Spielwaren und Videospiele für seine Zuschauer aus. Wirklich erstaunlich oder?

Doch genau das ermöglicht uns das Video-Portal Youtube. Alle 60 Sekunden werden 2,8 Millionen Videos angesehen und 100 Videos hochgeladen – enorme Zugriffszahlen wie man sieht. Kein Wunder, dass diese Plattform hinter Google und Facebook die drittgrößte Webseite überhaupt ist. Inzwischen hat sich eine Community entwickelt, die ihre Benutzer regelmäßig mit Inhalten versorgt und sogar dabei Geld verdient. Mit 13 Millionen Zuschauern steht der Schwede PewDiePie an der Spitze der Youtubeverdiener. Neben ihm haben es auch andere zahlreiche Youtuber wie nigahiga und JennaMarbles geschafft mit ihrem Kanal ihren Lebensunterhalt zu verdienen und zu Stars zu werden. Sie werden auf den Straßen erkannt, besuchen TV-Shows und planen ihr regelmäßiges ‚Meet & Greet‘ um ihren Fans nahe sein zu können. Wer diesen steilen Weg wagt, muss bedenken, dass diese Karriere auch Schattenseiten mit sich bringt. Jeden Tag neue Videothemen finden, die die Fans interessiert ist nicht immer einfach. Und ein Video entsteht auch nicht von selbst – man muss sehr viel Zeit investieren, nicht nur um zu drehen, sondern auch die Bearbeitung an sich kostet viel Mühe.  Außerdem geht fast die Hälfte des Erlöses, nämlich 45%, an den Mutter-Konzern Google. Eine Kreativblockade oder fehlende Motivation kann man sich nicht erlauben, wenn man erfolgreich bleiben möchte. Doch wer seinen Job liebt, dürfte hierbei keinerlei Probleme haben. Immerhin sollten nicht die Zahlen im Vordergrund stehen, sondern der Spaß. PewDiePie2 Spitzenverdiener PewDiePie

higa1 Nigahiga auf seinem ‚Meet and Greet‘ in Singapur

Ob groß oder klein, jeder hat die Möglichkeit Video-Clips nicht nur anzusehen, sondern auch hochzuladen. Von Schminktutorials und Mode-Lookbooks bis zu eigenen Musik-, Koch- und Comedyvideos – man kann beliebig seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Evelyn Nguyen

Kommunikationswissenschaft

Universität Bamberg

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