But first let me take a #selfie

„Selfie“ wurde vom Oxford-Wörterbuch zum Wort des Jahres 2013 gekürt. Ein Selfie ist eine Art Selbstporträt bzw. ein Schnappschuss von sich selbst: der Arm lang ausgestreckt, das Smartphone in der Hand haltend und am besten noch Freunde im Arm und KNIPS!
Doch damit ist es noch lange nicht getan. Kaum ist das Foto gespeichert, wird es auf einer Social Media Plattform gepostet. Ob Twitter, Facebook, Instagram, Snapchat & Co., überall ist der neue Trend zu entdecken.

Beispielsweise wurden Promis früher noch von Fotografen mit ihrer Kamera verfolgt. Heute jedoch sind sie ihre eigenen Paparazzos. Sogar auf der diesjährigen Oscar-Verleihung durfte ein Promi-Selfie natürlich nicht fehlen, das der Verleihung noch die Krone aufsetzte.

Fast täglich holen nicht nur die Prominenten ihr Handy aus der Tasche und knipsen einen Selfie, sondern die ganze Welt folgt diesem Hype. Damit wollen sie vor allem für sich selbst werben und ihr Image aufbessern.
Nicht nur die jüngere Generation nutzt die neue Fotomethode. Sogar bedeutende Politiker nutzen #Selfies, um auch bei den Digital Natvies, welche Vorreiter des digitalen Zeitalters sind, an Beliebtheit zu gewinnen. Auch US-Präsident Barack Obama behilft sich diesem Trick:

Barack

Dieses Selfie mit den so sympathisch und nett lächelnden Politikern ging jedoch in die Hose… Es wurde während der Trauerfeier von Nelson Mandela im Dezember vergangenen Jahres abgelichtet. Diese unpassende Situation führte zu negativen Schlagzeilen.

Man lerne daraus: nicht überall und zu jedem Zeitpunkt ist es angebracht ein Selfie zu machen und danach online zu stellen.

Hier deshalb unsere fünf „Goldenen Regeln für ein perfektes Selfie“:

  1. Sei nicht allein auf einem Selfie, denn mit Freunden grinst es sich besser.
  2. Achte auf deinen Hintergrund. Sind dort vielleicht Dinge, die nicht jeder sehen sollte?
  3. Überlege dir, ob es gerade der richtige Moment für ein Selfie ist.
  4. Entscheide, ob du dieses Foto wirklich (!) für die ganze Welt zugänglich machen möchtest!
  5. Mache nicht zu viele Selfies. Dein Smartphone-Speicher wird es dir danken.

Der Youtube Videoclip zu dem Lied „But first let me take a selfie“ zeigt einige gute und leider auch misslungene Selfies:

Außer den weit verbreiteten Selfies, gibt es derzeit schon einige Abwandlungen. Zum Beispiel werden von oben fotografierte Schuhe und Füße #shoefies genannt. Ein #belfie zeigt den Hintern des Social Media Nutzers, während das #welfie die gute Figur im Fitness Center zeigt. Ein weitere skurrile Abwandlung ist das #shelfie. Darunter wird das Fotografieren seines eigenen Buchregales verstanden.

Diese etwas verrückte Art der Selbstdarstellung ist zwar gerade im Trend, wer aber sagt, dass sie das Image der Menschen wirklich positiv beeinflussen?! Ist dieser Trend nur vorübergehend oder wird er sich weiter ausbreiten? Wir werden sehen…

Im Moment bleibt uns nur zu sagen: „Take a selfie! “

 

Elena Rohmer / Viola Schwenning

Studiengang Industrie, 2. Semester, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Campus Ravensburg

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