Outfittery – Mutti legt die Klamotten raus 2.0

Der Begriff „curated shopping“ („betreutes Einkaufen“) wird in Zeiten des Online-Shoppings zunehmend wichtiger, da es das Einkaufserlebnis im Internet verbessert und hilft Fehlkäufe zu vermeiden. Diesem Prinzip haben sich auch die beiden Startup-Gründerinnen Julia Bösch und Anna Alex im Jahr 2012 angenommen.

Ihnen gelang es mit dem Männer-Modeversand Outfittery in Zeiten des Online-Shopping eine neuartige Plattform zu kreieren, welche großen Zuspruch erhält. Männer werden durch die Dienstleistung im Onlineshop Outfittery ihre Kleidung in Zukunft nicht mehr klassisch im Laden vor Ort kaufen und können sich trotzdem an einer Beratung und Service „á la Mama“ erfreuen. Die Geschäftsidee ist dabei sehr simpel: Den von Shopping geplagten Männern wird eine Möglichkeit geboten, hochwertige und für den Anlass entsprechende, Kleidung einzukaufen. Ihre Freundinnen und Ehefrauen sollen durch dieses Angebot bei ihren regelmäßigen Shopping-Trips entlastet werden.

Die Idee ist Folgende: Die Männern können über die Homepage eine von zahlreichen Beraterinnen und Stylistinnen auswählen. Nachdem ein allgemeiner Fragebogen ausgefüllt wurde, kann auf Wunsch ein Telefoninterview für detailliertere Angaben vereinbart werden. Dabei treffen die Stylistin und der Kunde die letzten Absprachen und fünf bis sieben Tage später trifft die Outfittery-Box bereits beim Kunden ein. Zuhause können die Klamotten in Ruhe anprobiert und eine Auswahl getroffen werden. Behalten muss man dabei nur das, was gefällt, der Rest wird kostenlos zurückgeschickt. Unbenannt Eine ausführliche Anleitung ist auch direkt auf der Homepage und auf YouTube zu finden.

Eine gute Strategie der beiden Jungunternehmerinnen ist dabei auch, dass der Kunde keine Servicegebühren zu bezahlen hat. Die  Kunden werden somit nicht durch zusätzliche Kosten abgeschreckt, da die Kleidung zum üblichen Ladenpreis erworben werden kann. Pro Paket sind etwa Waren im Wert von 800- 1.000 Euro enthalten, im Schnitt behalten die Kunden Klamotten im Wert von 300 Euro. Bis jetzt hat sich die Idee und das Konzept bewährt – der große Erfolg in Deutschland ermutigt Alex und Bösch zur Expansion ins Ausland. Laut einem Bericht in gruenderszene.de wollen die beiden einen US-Investor mit „ins Boot holen“ und neben Deutschland, Schweiz und Österreich auch noch andere europäische Länder erobern. Ob die Geschäftsidee langfristig aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Idee, große Überraschungspakete an Kunden zu senden, ist riskant.

Unser Fazit lautet: Outfittery überzeugt durch die Kombination von Online-Shopping und Individualberatung auf beeindruckende Art und Weise.

 

Julia Fehr | Franziska Maier

Studiengang: BWL-Industrie, 2. Semester, Duale Hochschule Baden – Württemberg, Campus Ravensburg

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