Twitter Break-Ups

Einige Stars hatten lange, manche auch nicht ganz so lange Spaß und Freude an Twitter.

Es wurden viele Bilder und Statements gepostet, die Fans durften einen kleinen Einblick ins Privatleben ihrer Idole erhaschen… aber die Plattform ist auch nicht für jedermann.

I’m Sorry I Don’t Have Time For You Right Now – Jessica Simpson
Jessica Simpson war kurz vor und ein paar Tage nach der Geburt ihres zweiten Kindes mit Eric Johnson, dem kleinen Ace Knute, verstummt. Am 12. Juli gab sie aber ein kleines Lebenszeichen von sich – sie hat die Platform wohl doch nicht verlassen, hat nur ein paar mehr Windeln zu wickeln als sonst.
Zu ihrer Nicht-Präsenz sagte sie nichts. Nächstes Mal sollte sie vielleicht eine kurze Pressemitteilung aussenden, in der sie sich ein paar Wochen von ihrer Twitter-Präsenz entschuldigt, bevor überall Panik ausbricht. (Quelle: LooMee TV)

It’s Not Me, It’s You! – Jennifer Love Hewitt

Hewitt hat bei ihrer letzten Botschaft an ihre Follower am 3. Juli 2013 maßlos die 140 Zeichen-Grenze überschritten:

„Unfortunately with all the negativity people choose to send on twitter as well as threats to there own well being. I’m sad to say twitter is…“ „…No longer for me. I have enjoyed all the kindness and love that came my way, as well as support. But this break is needed.“ „…Life should be filled with positivity and holding each other up, not making threats and sending bad vibes. To those of you who made it a joy…“

Der Ghost Whisperer-Star verabschiedet und bedankt sich bei den Fans auf Twitter für deren Unterstützung und Liebe. Aber sie bedauert ihnen mitteilen zu müssen, dass sie erst einmal eine Pause von der Negativität und den Drohungen, die über Twitter verbreitet werden, braucht. Das Ende ihres „Gezwitschere“ war unerwartet; ein paar Tage vor ihrem Abschied wünschte sie ihren Followern noch einen schönen Sonntag. Vielleicht will sie sich jetzt einfach auf ihre bald wachsende Familie konzentrieren, ein paar Bücher über die Schwangerschaft lesen, und wenn das Kind von ihr und Brian Hallisay dann da ist, meldet sie sich mit einem Babybild zurück!

That’s It – It’s Over. (or not) – Alec Baldwin
Alec Baldwin hat einen ganz anderen Bezug zu Twitter. Simpson war kurz abwesend, Hewitt braucht eine Pause, doch Baldwin hatte allen Grund, seine Beziehung zu Twitter komplett zu beenden. Im Juni 2013 schloss der Schauspieler seinen Twitter-Account, um zu verdeutlichen, wie unwichtig ihm die Platform ist. Ein Journalist hatte behauptet, Baldwins Frau Hilaria Thomas hätte während der Beerdigung von James Gandolfini getweetet.
In einem Vanity Fair-Interview gab er folgendes Statement zur Frage, ob er seinen Twitter-Account jemals wiedereröffnen würde:
„Nein, niemals. Ich war auf der Beerdigung von Jimmy Gandolfini und dort stellte ich fest, Jimmy Gandolfini hatte kein Twitter. Er war so eine geliebte Person, er würde bewundert für seine Schauspiel-Künste, und ihm war Social Media vollkommen egal.“
(Original: Never. No. I went to Jimmy Gandolfini’s funeral, and when I was there I realized Jimmy Gandolfini didn’t have Twitter. Jimmy Gandolfini was so beloved as a person, and he was so admired as an actor, and he didn’t give a fuck about social media.)

Nachdem der Reporter von MailOnline George Stark den Vorwurf gegen Baldwins Frau veröffentlichte, tweetete Baldwin selbst: „Someone wrote that my wife was tweeting at a funeral. Hey. That’s not true. But I’m gonna tweet at your funeral … My wife and I attend a funeral to pay our respects to an old friend, and some toxic Brit writes this fucking trash … I’m gonna find you, George Stark, you toxic little queen, and I’m gonna fuck…you…up.“
Für diesen Tweet wurde er später als homophob bezeichnet, wofür er sich daraufhin entschuldigte; er habe kein Problem mit jeglicher sexueller Orientierung. (Quelle: The Guardian)
Am 14. Juli 2013 tweetet er (obwohl er ja an sich Twitter bereits den Rücken zugekehrt hatte): „Florida is a parallel universe. A fucked up one.“
Und als ob es keiner gelesen hätte, war der Tweet zwei Minuten später schon wieder verschwunden. Es gab natürlich einige Kandidaten, die zu dieser Zeit grade aktiv waren und seinen Account abonnieren – diese retweeteten den Post für die Ewigkeit. (Zumindest solange Twitter nicht aufgekauft, und dann eingestampft wird.)
Baldwin regte er sich auf über den Freispruch von George Zimmermann, der sich vor dem Gericht von Florida wegen Todschlag verantworten musste. (Quelle: Gala)
Hiermit verabschiedete er sich bisher wieder von Twitter. Vielleicht schaut er ja mal wieder vorbei, und sagt hallo.

Franziska Kluepfel Kommunikationswissenschaft, Otto-Friedrich Universität Bamberg

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