#Occupy Gezi

Occupy Gezi“! Diese Aussage bekam man in den vergangenen Wochen wohl mehr als nur einmal zu hören. Im In- sowie Ausland wird heiß darüber diskutiert. Worum es dabei geht wird von jedem anders interpretiert. Da es bekanntlich nicht nur um den Gezi Park in Istanbul geht, unterscheiden sich je nach Auffassung und Überzeugung die Meinungen.

In Istanbul, sowie in anderen Städten der Türkei, hört es gar nicht mehr auf mit den Demonstrationen, den Polizeieinsätzen und dem Durcheinander. Aber nicht nur auf den Straßen ist der Trubel groß, auch Online ist die Aufregung kaum zu halten.

Demonstranten, Gegner oder einfache Mitverfolger tauschen sich über Twitter oder Facebook aus, rufen zu Treffen auf oder es wird um Hilfe gebeten. Man kann sich eigentlich die Nachrichten im Fernsehen oder Zeitungen sparen, denn schneller und einfacher bekommt man die Informationen vor allem in Twitter.

Was man bisher nicht so oft zu sehen bekam, ist das auch die türkischen Stars aktiv an den Ereignissen teilnehmen. Schon bei den ersten Demonstrationen mischten sie sich unter das Volk und twittern auch jetzt noch ihre Erlebnisse oder Erfahrungen.

Zum Beispiel twittert Tarkan gleich zu Beginn „Es lebe der Gezi Park!“. Auch andere Stars haben ähnliche Beiträge, mittlerweile gibt es aber auch viele Posts dazu, die Gewalt auf den Straßen zu beenden. Oder sie geben preis, worum es ihnen bei den Demonstrationen geht.

Der berühmte Schauspieler in der Türkei, Mehmet Ali Alabora, twittert hier:

„ Ich bin zum Gezi Park gegangen um die Bäume zu retten. Danach war es meine Absicht alle Bäume zu retten, danach ging es mir darum meine Meinungsfreiheit zu schützen.“

Aber nicht nur im Inland gab es Reaktionen von den Berühmtheiten. Auch international gab es immer wieder Äußerungen zu den Geschehnissen. Eigentlich nimmt die ganze Welt aktiv( im Internet)daran teil.

Susan Sarandon ruft hier jeden zur Unterstützung auf, die Gewalt zu beenden. Und sie ist nicht die einzige! In Deutschland, Italien, Irland, überall gibt es immer wieder unterstützende Äußerungen für die Demonstranten vor Ort.

Twitter wird also in den Ereignissen der letzten Wochen bezüglich dieser Sache, nicht nur als Informationsquelle, sondern vielmehr als ein Zusammenhalt der vielen verschiedenen Menschen auf der ganzen Welt genutzt.

Demnach wird „Occupy Gezi“ wohl auch das sein, was man in dem kommenden Wochen mehr als nur einmal zur hören bekommt.

Emine Deveci
Otto-Friedrich Universität Bamberg

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