How to Twitter – Tipps und Tricks

Das Prinzip von Twitter ist denkbar einfach, ich zwitscher euch mal eben was ich gerade so treibe. Ihr könnt das gut finden und sogar mit mir darüber sprechen. Egal wo man sich befindet, solange die technischen Möglichkeiten und eine Internetverbindung bestehen verbindet Twitter den Globus. Es ist damit ein Paradebeispiel für das Social Web. Mit Hilfe von Informationstechnik und einem Forum kann man Menschen an seinem Leben teilhaben lassen.

Die einzige Hürde ist, reichen einem 140 Zeichen aus um eine eigene digitale Persönlichkeit aufzuziehen.

Können meine Tweets mich charakterisieren und wie nutzt man das?

Eine Digitale Persönlichkeit kreieren

Twitter bietet einem mehrere Möglichkeiten sich und seinen Alltag zu beschreiben. Man kann sich selber digital neu erfinden sogar ein Alter Ego erschaffen oder einfach seinen ganz persönlichen Tagesablauf und seine Erlebniswelt mitteilen.

Wichtig dafür ist erst einmal ein aussagekräftiges Profilbild, ein Account Name und eine Beschreibung. Diese Regeln legen einen Grundstein für eventuelle Seriösität, Informationen für eventuelle Follower und die Selbstdarstellung.

„Was ist das für eine Geheimsprache?“

Generell sollte man sich nicht vom Web Vokabular und Abkürzungen abschrecken lassen. Man sollte sich einfach bewusst machen, dass Twitter im Original englischsprachig ist und viele Begriffe (z.B., „tweeten“ = „zwitschern“) einfache Bedeutungen haben.

Hier eine kleine Auflistung  wichtiger Begriffe:

Tweet: ein auf 140 Zeichen beschränkte Nachricht
Retweet: eine weiter verbreitete Nachricht
follow: verfolgen; Man abonniert die Nachrichten eines Nutzers
Follower: jemand der die eigenen Nachrichten abonniert hat
Hashtag: Das Rautezeichen (#) zeigt ein Thema, Oberbegriff oder Schlagwort an
TweetStream: Alle Tweets eines Twitter Nutzers
Tweeter: Ein Twitter Nutzer
@: direkte Anrede eines Tweeters; dient auch der Gesprächseinladung
DM: „direkt message“; eine persönliche Nachricht die nur der Empfänger lesen kann
RT: kurz für „retweet“

Wie nutze ich Twitter richtig? Wie informiere ich mich? Wie kann ich mitmachen?

Nach dem erfolgreichen erstellen eines Accounts sollte man nach Freunden oder Bekannten auf Twitter suchen. Ein weiterer Schritt könnte sein erst mal selber die von Twitter vorgeschlagenen Personen zu followen. Man muss auch nicht alles kommentieren viele Menschen lesen einfach nur Kommentare oder Diskussionen mit ohne sich ein zu mischen, diese Nutzer nennt man „Lurker“.
Auch viele Stars, Unternehmen, Zeitungen oder Parteien twittern.
Wenn man sich zu verschiedenen Themen austauschen oder informieren will helfen einem Hashtags  die der Selektion und Spezifikation dienen und einem helfen sich besser in Twitter zu bewegen.
Relativ schnell kann man so andere User finden, welche über die Themen sprechen die einen selber interessieren. Man kann mit ihnen durch erwähnen in dem man das @-Zeichen setzt und dahinter den Twitter Namen eingibt, in Kontakt treten genauso durch private Nachrichten. Die Funktion „favorisieren“ zeigt an, dass man einen Beitrag besonders gerne mag, ferner kann man einen Inhalt komplett „retweeten“, indem auf den Retweetbutton drückt der den Inhalt des Tweets über den eigenen Account weiter verbreitet.
Für den User besteht auch die Möglichkeit Bilder von sich oder von allem was einem als teilenswert erscheint oder eine Ortsangabe in Kombination eines Tweets hochladen um eine Tweet noch persönlicher zu machen.
Da bei Twitter viele Informationen via Links geteilt werden, seien es Zeitungsartikel, verweise auf Themenblogs oder Videos nutzt Twitter automatische Shortlinks um trotz einer URL noch möglichst viele Zeichen zu haben.

Wie bekomme ich Follower/Aufmerksamkeit?

Sind diese Grundlagen erreicht geht es vielen Usern darum was man überhaupt so schreiben soll, wie geht man mit gewissen Internetphänomenen um und wie bekomme ich Aufmerksamkeit oder viele Follower.

Man kann es sich leicht machen, indem man wie manche Parteien das in Deutschland schon gemacht haben, und sich via Ebay Follower kaufen oder sich einer großen Community z.B. der Justin Bieber Fancommunity, die sich selbst „#Belieber“ nennen, anschließen.

Generell kann man sagen es ist wie im echten, analogen Leben wichtig sich in Interessengemeinschaften zu organisieren und sich in Diskussionen austauschen. Die eigene Meinung zu bilden und die Teilhabe zu nutzen. Dadurch erwächst in einem Prozess wahrscheinlich eine nicht unbedingt große aber treue Followerschaft. Dies ist teils harte digitale Arbeit.

Maximilian Lägers

Kommunikationswissenschaft Uni Bamberg

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