Du hast doch ’nen Vogel!

Oder warum wir so gerne twittern.

Larry ist übrigens der Name des kleinen blauen Vogels, der uns Tag für Tag die News von Heute und Morgen zwitschert.

Easy. Erst einmal ist zu erwähnen, dass Twitter unglaublich einfach zu bedienen ist. Innerhalb weniger Minuten kann man loslegen und twittern, tweeten und followen.

Auf den Punkt. Ein Tweet umfasst 140 Zeichen. Dadurch lernen wir, die Dinge kurz und knapp zu formulieren. Kein stundenlanges Gelaber, sondern präzise Aussagen. Die richtigen Wortakrobaten schaffen es, auch in dieser Kürze ihre Kreativität darzustellen.

Besonders häufig werden jedoch Infografiken über Twitter geteilt.

Daher hier eine gelungene Zusammenfassung über die zwitschernden Webgemeinde:

Wissbegierde. Während wir followen und tweeten, lernen wir immer mehr Gleichgesinnte kennen, mit denen wir Informationen austauschen können. Wir erweitern unser Wissen von Klick zu Klick und werden, ohne es richtig zu merken, zu Experten. Wenn jemand eine Frage stellt, zucken wir nicht mit den Schultern, sondern machen uns im World Wide Web auf die Suche nach einer passenden Antwort.

Up to date. Noch bevor die Nachrichtenagenturen überhaupt von spektakulären Ereignissen wissen, wird bereits darüber getwittert. Doch nicht nur Nachrichten werden so verbreitete, sondern auch Klatsch und Tratsch. Und die User lieben die weltweite Gerüchteküche. Dank Twitter teilen sowohl unsere Freunde ihre Neuigkeiten mit uns, als auch unsere Stars und Idole oder die, die sich für solche halten.

Da werden Sie geholfen. Wer auf Wohnungssuche ist, sich bei der Telekom oder der deutschen Bahn beschweren möchte oder einfach nur wissen möchte, was man bei einem Zeckenbiss tun muss, der kann sich an die Twittergemeinde wenden. Proteste, Hilfsaktionen und Get-Togethers werden organisiert oder man kann dabei zusehen, wie mancher sein ganzes Leben der Welt präsentiert: ehrlich und ungeschminkt.

Eine schöne Zusammenfassung, die ich gerne mit euch teilen möchte, mit 20 faszinierenden Fakten über Twitter gibt’s hier.

Wer trotz allem noch skeptisch ist, darf sich von den Statistiken überzeugen lassen:

Twitter bietet viele faszinierende Möglichkeiten. Aber natürlich muss jeder selbst herausfinden, ob er gerne einen kleinen blauen Vogel hat.

Ann-Cathrin Harth

Kommunikationswissenschaft, Universität Bamberg

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2 Gedanken zu “Du hast doch ’nen Vogel!

  1. Pingback: Facebook oder Twitter? Welcher Dienst ist besser geeignet? | #mediawandel

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