Catch me if you can

Social Media schön und gut, aber woher die Zeit dafür nehmen? Bringt es meinem Unternehmen irgendwelche Vorteile, im Internet präsent zu sein und erreiche ich damit überhaupt meine Zielgruppe? Es gibt viele Unternehmen, die sich mit diesen Fragen herumschlagen. Außerdem wird bei vielen gemunkelt, dass das Internet für einige unter uns noch Neuland ist.

Da schwört man doch eher auf altbewährte Methoden wie Plakate, Anzeigen, Fernsehwerbung, Face-to-Face Communication usw. frei nach dem Motto : „Das haben wir schon immer so gemacht und dabei bleibt es auch“. Jedoch sollten PRler bei ihrem Timemanagement ebenso auf den Zahn der Zeit achten. Das Online-Marketing öffnet uns neue Türen und ermöglicht uns schnell viele Menschen zu erreichen. Auch für Digital Immigrants sollte das kein Hexenwerk sein. Falls doch, hält der Onlinedschungel zum Glück Seiten bereit, die uns hilfreiche Tipps und Tricks im Online-Marketing näher bringen.

Mutter Natur machts vor
Wir müssen zum Glück das Rad nicht neu erfinden. Wagen wir den altbewährten Trick und werfen einen Blick auf die Natur. Beispielsweise knüpft eine Spinne ihr Netz, um „potenzielle Kunden“ für sich zu gewinnen. Je größer das Netz, desto mehr Tiere werden für das Vorhaben der Spinne eingefangen. Des Weiteren kommt es auf die Stabilität des Netzes an. Je besser die Spinne ihre Fäden verknüpft und stabilisiert, desto besser gelingt es ihr, ihre Besucher im Netz gefangen zu halten. Genauso verhält es sich mit der virtuellen Kommunikation.

spinnennetz

Spider-Network
Das oberste Ziel ist es, eine breitaufgestellte Kommunikation zu generieren. Unser Netz muss dementsprechend im Internet auch breit aufgestellt sein. Es reicht nicht, vereinzelte Kommunikationskanäle zu bedienen, sondern wir sollten viel eher die Weiten des World Wide Webs nutzen. Natürlich kommt es auch darauf an, wo wir kommunizieren. Die Spinne siedelt ihr Netz auch nicht in Gebieten an, in denen es nicht ihre Zielgruppe gibt. Zu diesem Punkt ist zu sagen, dass sich gerade im Internet sehr viele potenzielle Zielgruppen tummeln.
Das besagte Neuland ist quasi ein Ballungsraum von potenziellen Kunden und Geschäftspartnern.

BIT_Internetnutzer2013
Da stellt sich gar nicht mehr die Frage: Woher soll ich die Zeit für Online-Marketing nehmen? Die Antwort meinerseits lautet: „Dafür hat man sich Zeit zu nehmen und wenn es keine gibt, sollte man versuchen an anderen weniger wichtigen Stellen Zeit einzusparen.“ Die Innovativität eines Unternehmens ist nicht nur an ihren Produkten messbar, sondern auch an der Art und Weise wie es sich auf dem Markt präsentiert.
Die Art und Weise sich zu präsentieren, bringt uns zurück zur Stabilität des Spinnennetzes. Es bringt niemandem etwas, um der Moderne Willen Accounts bei Facebook, Twitter und Co. zu schalten und diese anschließend nicht zu pflegen. Ein vor sich hinsterbender Account ist kein positives Branding. Die Generation „gefällt mir“ muss gefüttert werden, denn eingestaubte Spinnenfäden halten keinen User lange im Netz. Es gilt einheitlich zu kommunizieren, das heißt einen in sich schlüssigen Internetauftritt mit aufeinander abgestimmten Kommunikationskanälen zu gernerieren. Zudem ist abzuwägen welche virtuellen Plattformen für die Vorhaben eines Unternehmens Sinn machen bedient zu werden. Auf keinen Fall sollte man an der Qualität des Auftritts und der darauf verwendeten Zeit sparen. Denn Zeit ist Geld und die ist sicherlich auf Dauer lukrativ im Social Web verbucht.

Anna-Lena Mlynar

Kommunikationswissenschaft, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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