Wandel auch bei Events?

Die gesamte Eventbranche steht vor großen Herausforderungen. In Zeiten der ständigen Budgetkürzung für Veranstaltungen jeglicher Art ist die Eventbranche auf die neuen Medien und vor allem auf das Web 2.0 mehr angewiesen denn je.

Noch vor wenigen Jahren war die Hauptaufgabe die operative Organisation eines Events. Heute sind Themen wie Social Media und Markenkommunikation unverzichtbar bei der Organisation verschiedenster Veranstaltungen.

Schaut man nur zehn Jahre zurück, war es die Printwerbung oder Radiowerbung, die für das Veranstaltungsmarketing genutzt wurde. Ob Zeitungen, Plakatwände oder Flyer,  viele Möglichkeiten das Zielpublikum für sich zu gewinnen gab es nicht. Deshalb war man Anfang des neuen Jahrtausend immer noch vor allem auf die Menschen angewiesen, die sich über Veranstaltungen selbständig Informierten. Im Zeitalter von Social Media ist dies mittlerweile die Ausnahme. Was im Internet zunehmend passiert und aus persönlicher Erfahrung von den Usern immer mehr gewünscht wird, ist das Informiert werden über die kommenden Veranstaltungen. Doch hier machen viele Veranstalter große Fehler:
Der Gedanke: „Sie sind schließlich modern und machen jetzt nicht mehr nur klassische Printwerbung, sondern auch Werbung über Facebook“ wird oft mit dem Button „Ich nehme nicht teil“ oder gar keiner Beachtung bestraft. Social Media ist ein sehr komplexes Werbetool, in der bestimmte Kriterien genauestens beachtet werden müssen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Ein Push-Effekt muss eintreten: Möglichst viele Leute auf einmal einladen (evtl. sogenannte „Partyinfo“ Seiten daran beteiligen
  • Gewinnspiele auf Facebook
  • Gäste motivieren ihre Freunde einzuladen
  • Facebook alleine reicht nicht, es sollte eine passende Homepage existieren
  • Evtl. auch in andere lokale Communitys werben
  • Berichterstattung – was erwartet den Besucher auf der Veranstaltung, was macht sie so besonders
  • Links zu vergangene Veranstaltungen, Videos, Homepage, etc.
  • Den Gast motivieren, an der Veranstaltung zuzusagen:
    => Es gibt einen zusätzlichen Werbeeffekt. Die eingeladenen sehen, dass viele Menschen teilnehmen. Im besten Fall, sieht der Eingeladene, dass mehrere Freunde teilnehmen.

Bild_marketing

(Bei einem Klick in der Facebook-Veranstaltung auf „Ich nehme teil“ und dem Ausdrucken des Gutscheins bekommt der Gast 1€ Rabatt)

Ein weiteres Problem: die Facebook User werden überhäuft mit Veranstaltungseinladungen. Viele werden deshalb nach dem ersten Blick ignoriert – bei Facebook heißt dies: der „Ich nehme nicht teil“ – Button wird angeklickt! Um dieses Szenario zu vermeiden, sollte die Facebook- Veranstaltung schon alle oben genannten Punkte beinhalten.

Bild_2_marketing

Das Planungsteam der VR-Sensation hat sich mit diesen Punkten genauestens beschäftigt. Durch diverse Videos, Homepage, Facebook und Printmedien wurde die Zielgruppe permanent beworben und mit der Party vertraut gemacht. Alle genannten Punkte die oben schon erwähnt wurden, sind beachtet worden. Das Ergebnis war ein ausverkauftes Partyzelt mit knapp 6000 Besuchern

Es gilt deshalb, sich mit Social Media zu beschäftigen ist gut, besser ist aber ein strategisch geplantes Werbekonzept sich zu überlegen in dem sämtliche Bereiche abgedeckt sind und hierzu gehören die Printmedien bis hin zu Web 2.0.

Martin Führle
Studiengang Industrie, 3. Semester, Duale Hochschule Baden-Württemberg ( Campus Ravensburg )

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s