Das Smartphone als praktischer Reisebegleiter

Die Tage des hilflosen Herumirrens sind für Reisende endgültig vorbei. Mobile Anwendungen – kurz Apps –  haben das Leben erheblich erleichtert. Nicht nur Reiseverlage bieten inzwischen Reise-Apps für iPhone & Co an. Auch viele Städte, Gemeinden und deren Tourismusämter folgen dem Trend der mobilen Reiseguides und haben eigene Apps mit hilfreichen Funktionen und Informationen rund um die Reise kreiert.

Die drei Bodensee-Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach beispielsweise informieren im mobilen Internet nicht nur Reisende über Veranstaltungen, Freizeitmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsmittel. Auch die Einwohner profitieren von bequemen Push-Nachrichten. So geraten die Altpapier-Sammlung oder die Grünabfuhr sicher nicht mehr so leicht in Vergessenheit.

Rohrschach

Dieses Beispiel zeigt bereits: Damit eine App eine Chance hat, unter der unüberschaubaren Anzahl an Applikationen Anhänger zu finden, muss den Zielgruppen ein Mehrwert geboten werden. Eine App ist nur so gut wie das auf den jeweiligen Kunden und die entsprechende Anwendung abgestimmte Kommunikationskonzept und das fortlaufende Themenmanagement. Denn Aktualität und Genauigkeit der angebotenen Informationen werden von der Mehrheit der Nutzer als wichtigste Eigenschaften bewertet. Ähnlich relevant sind eine einfache und bedienerfreundliche Handhabung.

Die deutschen Handy-Nutzer haben im Jahr 2010 übrigens rund 900 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone geladen. Damit hat sich die Zahl der App-Downloads im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt (plus 112 Prozent).

Thomas Mavridis
Inhaber der Agentur DIE PR-KANZLEI und Lehrbeauftragter für PR, Marketing und Kommunikation an den Hochschulen München, Bamberg und Ravensburg

 

Advertisements