POSTfaktum Denken

 

Social-network

 

  Wie geht man mit der Internetpräsenz richtig um? Wissen Kinder, wie man sich  im Internet darstellen soll und wer soll ihnen das beibringen. Sind die Erwachsenen die Besserwisser?  

Die Saferinternet-Initiative  fördert einen Unterricht, welcher den Jugendlichen beibringen soll , wie sie sich in der World Wide Web zu verhalten haben.  Datenschutz steht im Vordergrund… Jugendliche sind aber diejenigen die als erste über neue soziale Netzwerke erfahren und diese dann mehr oder weniger popularisieren , es ist undenkbar zu behaupten, dass man Medienkompetenz in Unterrichtsstunden vermitteln kann.  Medienkompetenz beinhaltet nach  Sutter und Carlton  die Beherrschung, Verständnis, Verwendung, Gestaltung und Bewertung von Medien . Kompetent in  einer Sphäre wird man erst dann, wenn man sich oft mit dieser auseinandersetzt , das heisst also Teilnahme.  Wenn die  Teenager diejenigen sind, welche  sich mit den neusten Internettendenzen auskennen, wer wird dann derjenige sein der sie durch sein Wissen respektieren wird?

  Werden Kompetenzen nicht durch Versuch und Versagen entwickelt? Bis man sich nicht einmal die Hand an der  Herdplatte verbrannt hat, glaubt man nicht, dass es so schmerzhaft sein kann. Wenn man merkt, dass eine Warnung richtig war, beginnt man aber denjenigen zu glauben und sein Rat zu folgen. Kompetenzen werden also auch im Austausch in dem sozialen Umfeld erworben. Soziale Netzwerke wie Facebook stellen aber  ein virtuelles Umfeld dar. Die einzige Kontrollmöglichkeit  wäre also nur in dem jeweiligen sozialen Netzwerk möglich. Soziale Normen entstehen in der Gesellschaft, abweichendes Verhalten wird bestraft, so lernt man was richtig und falsch ist. Im Internet existiert die Angst davor etwas falsch zu machen nicht. Es liegt daran,dass die Persönlichkeit durch einen Nick-Name leicht versteckt werden kann. Dadurch fühlt man sich geschützt , alles kann gesagt werden, ohne Furcht vor den Folgen.

 

Facebook-fail-likeaboss

 

 Genau diese Freiheit wird aber immer mehr begrenzt, wäre es durch die Eltern die den Facebookeintrag ihres Sohnes lesen oder durch den Chef, der den Status liest, weil man ihn als Freund in einem OnlineNEtz hat, mit der Zeit gewinnt man ein Gefühl dafür was veröffentlicht werden  kann und was nicht.Es entstehen sogar ganze Blogs, dort Urteilen die Internetnutzer über die Akzeptierbarkeit von Verhlaten. Keiner will sich im schlechten Licht darstellen. Das Problem taucht dadurch auf, dass die Menschen sich den Umständen und Situationen anpassen, wenn man aber  in virtuellen sozialen Netzwerken aktiv ist, kann die Art und Weise in der man sich darstellt nicht immer den Anforderungen der  verschiedenen sozialen Gruppen angepasst werden. Die virtuelle Realität stößt auf die gesellschaflichen Normen, welches von beiden Nachgeben wird  nur die Zeit zeigen.

 

S.

 

 

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